Gerade ein offenes System wie das aus Lunge und Atemwegen bestehende ist Umwelteinflüssen wie Staub, Rauch, Abgasen, Bakterien, Viren und Pilzen besonders ausgesetzt. Gewöhnlich schützt sich der Körper über das Immunsystem und die Schleimhäute vor Atemwegsinfekten. Im Immunsystem können Bakterien, Viren und Pilze abgetötet und beseitigt werden. Die Schleimhäute, welche die Atemwege auskleiden, fangen außerdem kleinste Partikel auf und transportieren sie über Flimmerhärchen oder das Aushusten oder Schlucken des Schleims aus dem Körper. Diese Abwehr kann jedoch unter anderem aufgrund der oben genannten Faktoren oder durch vorangegangene Infektionen geschwächt sein.
Erkältungsviren, aber auch Bakterien und Pilze, die unter bestimmten Bedingungen unser natürliches Filter- und Abwehrsystem überwinden können, lösen eine Entzündung der Schleimhäute aus.
Zu den häufigsten Auslösern zählen:
Für Infektionen der Bronchien, der Nasennebenhöhlen und des Mittelohrs sind überwiegend Bakterien verantwortlich, welche besonders bei im Vorfeld geschwächten Abwehrkräften gute Chancen haben, sich im Körper zu vermehren.
Besondere Umstände können eine Infektion durch Viren oder Bakterien außerdem noch begünstigen:
Infektionen der oberen Atemwege werden häufig unter dem Begriff "Erkältungen" zusammengefasst. Im Verlauf einer virusbedingten Erkältung kann es jedoch, da das Immunsystem geschwächt ist, zusätzlich zu einer bakteriellen Infektion kommen.